• Doula Anita

Die Geburt in einem Krankenhaus



Jede Geburt verläuft unterschiedlich und individuell, so wie wir Menschen auch individuell sind.

Daher handelt es sich hier nur um Durchschnittsangaben.

Wenn dir die Fruchtblase platzt oder du regelmäßige Wehen im Abstand von 5-8 Minuten hast, kannst du in deinem Kreißsaal anrufen und dich informieren, wie du weiter vorgehen sollst.

Entweder du kannst noch etwas Zuhause bleiben oder du machst dich auf den Weg in die Klinik.

Im Krankenhaus angekommen, meldest du dich direkt mit deiner Versichertenkarte und deinem Mutterpass im Kreißsaal.

Dort wird dann ein CTG geschrieben, eventuell eine Ultraschalluntersuchung und meistens eine vaginale Untersuchung gemacht.

Oft gibt es auch gleich einen venösen Zugang.

Anschließend wirst du dann in den meisten Fällen in den Kreißsaal gebracht, wo du dann deine Wehen verarbeiten kannst. Es gibt verschiedene Hilfsmittel um die Wehen zu verarbeiten. Solltest du die Schmerzen nicht aushalten können, kannst du deine Hebamme nach Möglichkeiten zur Schmerzbehandlung fragen.

Ist dein Muttermund vollständig geöffnet, leitet dich deine Hebamme an, dein Baby zu gebären.

Mit jeder Presswehe kannst du mitschieben und dem Druck nachgeben.

In Notfällen muss eventuell mit Instrumenten nachgeholfen werden.

Wenn dein Baby geboren ist, bekommst du es gleich auf die Brust. Dort werden seine Vitalzeichen überprüft.

Anschließend wird die Plazenta geboren und eventuelle Verletzungen versorgt.

Dann kommt es zur U1. Dein Baby wird untersucht, vermessen und gewogen.

Ist dein Baby fit, darf kommt es wieder zurück zu dir auf die Brust. Ihr bleibt zur Überwachung noch etwa zwei Stunden im Kreißsaal. In der Zeit kannst du dein Baby zum ersten Mal anlegen und stillen.

Anschließend kommt ihr auf Station.

Bei einer Ambulanten Geburt kommst du nur für kurze Zeit auf in ein Patientenzimmer. Nach frühestens drei bis vier und spätestens 24 Stunden dürft ihr unter bestimmten Voraussetzungen nach Hause.

Nächste Woche kommt wie immer eine passende Episode in meinem Podcast vor, wo ich alles noch einmal ausführlicher und genauer beschreibe.

Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen.

Liebe Grüße,

deine Anita


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